Kirua Kinderhospital Hilfe  e.V.
 
Kilimanjaro / Tansania


Eisbär hilft Löwe!

Spendenaktion am Polarkreis für Projekte am Äquator

200 km Extrem-Marsch in Grönland (19.7.21 - 7.8.21) für Projekte in Tansania und Äthiopien

 

Das Team:

Gerd Steffes (61) gebürtiger Orenhofener, langjähriger Experte für Gesundheitspolitik auf EU-Ebene mit Dienstorten Brüssel, Luxemburg und Addis Abeba. Hier im Äthiopischen Hochland in der Nähe seines Projektes zusammen mit Einheimischen.

Eduard Kimmlingen (68) aus  Trierweiler,  Softwareentwickler in verschiedenen Abteilungen in der EU-Kommission in Luxemburg. Hier mit dem offiziellen Genehmigungsdokument der Tansanischen Regierung für das Kinderkrankenhaus.

Florian Kardos (22) aus Sirzenich, selbstständiger Mediengestalter. Hier bei einer seiner vielen sportlichen Aktionen.



Wenn Eduard Kimmlingen und sein Freund Gerd Steffes ,die sich beide schon seit mehr als 30 Jahren kennen, über Ihre jeweiligen Hilfsprojekte in Tansania bzw. Äthiopien berichten, dann spürt man förmlich die Energie und die Motivation, die diese beiden Aktivisten seit Jahren antreibt.

Nichts weniger als die Mitarbeit beim Bau eines Kinderkrankenhausbaus steht seit 2015 auf der Referenzliste von Eduard Kimmlingen. Es ist ein wahres Großprojekt, dass er in Moshi in Tansania, am Fuße des Kilimanjaro in allen Bereichen unterstützt.

Doch auch bei Gerd Steffes geht es hoch hinaus. Seine Projektarbeit umfasst seit 2012 die Unterstützung von zahlreichen jungen Mädchen mit medizinischen Problemen, sowie den Schulbau im nördlichen Hochland (3800m) von Äthiopien.

Zusammen mit Florian Kardos haben sie sich nun zu einer ungewöhnlichen, wie abenteuerlichen Aktion entschlossen. In einem 12 Tage dauernden Marsch wollen die Drei insgesamt 200 Km vom grönländischen Festlandeis bis zur Küste zurücklegen, um Geld für ihre Projekte im fernen Afrika zu sammeln.

“Eisbär hilft Löwe“ nennen sie ihre Aktion und Ihr Ziel ist es, für jeden der ca. 7500 km Distanz zwischen Polarkreis und Äquator einen Spenden-Euro zu sammeln, also 7500 €uro.

Die Strecke, die sie in Angriff nehmen, nennt sich “ Arctic Circle Trail“ und führt vom Russel Gletscher nach Sissimiut. Auf der gesamten Strecke gibt es weder ein Mobilfunknetz, noch Ortschaften, noch nennenswerte Unterkünfte, noch Verpflegungsstationen oder Biergärten, dafür aber spektakuläre Landschaften mit Flussdurchquerungen und nordischem Wetter.

Schaut man auf die Ausrüstungsliste der 3 Abenteurer, dann sieht man, dass sie zwar nichts dem Zufall überlassen wollen, aber auch auf vieles verzichten werden. Ein guter Schlafsack, ein Zelt und eingelaufene Wanderschuhe stehen ganz oben auf der Liste. Zusammen mit der Trockennahrung für 12 Tage, die sie täglich mit Flusswasser zubereiten werden, wird der Rucksack zu Beginn ca. 24 Kg wiegen.

Der junge Sirzenicher Florian Kardos (22), den Eduard und Gerd schon seit seiner Geburt kennen, war so begeistert, als er von der Aktion hörte, dass er sich spontan zum Mitkommen entschied. Als selbständiger Mediengestalter wird er das außergewöhnliche Projekt mit Worten und Bildern dokumentieren. Dabei wird er sicherlich auch vom Erfahrungsschatz der beiden Senioren profitieren können, die neben Bergbesteigungen, Wüstendurchquerung und Marathons schon so manchen Kilometer auf allen Kontinenten zurückgelegt haben.


Durch den Bau   des Krankenhauses St. Monica und von Wohnungen für das Krankenhauspersonal, fördern wir den medizinischen Aufbau in der Region Kirua in Tansania. Durch eine schlechte   Verkehrsanbindung ist eine schnelle medizinische Hilfe, besonders bei der Geburtshilfe, nicht möglich. Der Bau unseres Krankenhauses in dieser Region ist eine sinnvolle und notwendige Maßnahme, um diese Situation maßgeblich zu verbessern.


Seit November 2008 reist Gerd Steffes in rein privater Initiative mit einer sehr kleinen Gruppe von Freunden nach Äthiopien, um jungen Menschen gezielt zu helfen. Im Jahr 2018 wurde der gemeinnützige Verein JUMP mit Sitz in Trier gegründet.

JUMP ist einerseits eine Abkürzung und steht für den deutschen Namen “JUnge Mädchen mit Perspektive”. Auf der anderen Seite soll es aber auch den symbolischen Freudensprung in ein neues, gesundes und besseres Leben in Äthiopien darstellen.

Das Ziel von JUMP ist es, jungen, benachteiligten Mädchen in Äthiopien ein besseres Leben in ihrer Heimat zu ermöglichen. Unser übergeordnetes Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe mit einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen.

Die Hilfe erfolgt durch die Übernahme von Krankenhaus- und Medikationskosten oder durch Bezahlung von Schulmaterial und Schulgebühren, und auch durch die finanzielle Unterstützung beim Bau von Dorfschulen.

Hier der Link zu der Homepage www.jump-ethiopia.de



Florian ist Repräsentant der jungen Generation, die soziale Verantwortung in die Praxis umsetzen möchten. Seine Bachelorarbeit beinhaltete die kreative Aufgabe, ein Konzept für einen auditiven Rundgang für blinde und sehbehinderte Menschen zu erstellen und zu vertonen. Seine Arbeit war ein Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation der betroffenen Menschen und der Förderung ihres autonomen Lebens, also auch ein sozial verankertes Projekt.

Durch die Mitarbeit bei JUMP Ethiopia und Kinderhilfe Moshi möchte Florian den aktiven Schritt in das ehrenamtliche Projektmanagement machen.

Info’s zum Arctic Circle Trail in Grönland

Grönland ist ein noch größtenteils unberührter Fleck auf unserer Erde und das nicht zuletzt, weil 82% des Landes von einer riesigen Eisschicht bedeckt sind.

Der Arctic Circle Trail ist eine Herausforderung, bei der die fehlenden Dinge gerade den   Reiz ausmachen. Keine Autos. Keine Häuser. Kein Stress. Und fast keine Menschen. Deshalb ist Grönland das Land der Abenteurer und der Reisenden, die Orte entdecken, von denen nur wenige überhaupt träumen.

Selbst in den   Küstenregionen gibt es nur wenige Touristen und für eine Wanderung wie den Arctic Circle Trail muss man gut vorbereitet sein.

Die Strecke führt durch natürliches Terrain ohne Straßen und normalerweise dauert die 200 km Tour 10 bis 14 Tage.


Informationen zu Gröland auf Wikipedia